Modus:
 

Tradition ist nicht das Festhalten
an der Asche,  
sondern das Weitergeben
des Feuers.

(Thomas Morus)

Systemisch-integrative Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung

Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen und beratenden Berufsfeldern sind mit großen Herausforderungen konfrontiert, wenn sie es in ihrem Arbeitsumfeld mit traumatisierten Menschen zu tun haben. Vielfältige Verhaltensweisen der Betroffenen können oft nicht nachvollzogen werden und tragen nicht selten zu eigener Hilflosigkeit bei. Hierfür bietet die integrierte Weiterbildung Traumpädagogik und traumazentrierte Fachberatung  hilfreiche Konzepte, die in zahlreiche Berufsfelder integriert werden können. 

Wir konnten ein erfahrenes Team gewinnen, das bereits seit 2011 die Weiterbildung an verschiedenen Instituten anbietet und über die Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) die Weiterbildung zertifiziert. Die Weiterbildung wird im Dezember 2017 unter der Leitung von Ulrike Reddemann und Cornelia Götz-Kühne starten und im August 2019 mit einem Abschlusskolloquium enden. 

Das Besondere des Curriculums wird sein, dass es sich sehr stark auf eine systemische Grundhaltung  bezieht, hypnosystemische Methoden integriert sowie weitere vielfältige, für die Traumaarbeit hilfreiche Methoden einbezieht. Und zwar aus der ressourcenorientierten und kognitiven Verhaltenstherapie, der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie sowie aus verschiedenen stabilisierenden körperorientierten Verfahren, die sich für traumatisierte Menschen als  besonders hilfreich erwiesen haben (bspw. Körperarbeit nach Peter Levine, Yoga, Body Awareness u.a.).

Insgesamt umfasst die Weiterbildung 6 zweitägige Module, sowie 3 Supervisionstage und ein 3tägiges Abschlusskolloquium. Die erforderlichen Supervisionstunden finden in Kleingruppen statt oder können im Einzelsetting vereinbart werden.
Neben Ulrike Reddemann und Cornelia Götz-Kühne werden jeweils Evelyn Heyer (Schwerpunkt Sexuelle Gewalt) und Gerald Möhrlein (Schwerpunkt Trauma und Schule) als ReferentInnen im Curriculum vertreten sein.

Zielgruppe

Das Curriculum ist konzipiert für Fachkräfte in psychosozialen, pädagogischen oder medizinischen Berufsfeldern mit sozialadministrativen, erzieherischen und/oder pflegerischen Aufgabenstellungen, die ihre Handlungsmöglichkeiten in der Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Bezug auf Traumafolgestörungen erweitern wollen. 

 

Weiterbildungsteam

Ulrike Reddemann Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Fachpsychotherapeutin für Traumatherapie Kinder, Jugendliche und Erwachsene (DAPT, DeGPT), EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Lehrtherapeutin und Supervisorin PITT, Energetische Psychotherapie (Gallo), Gestalttherapie im Medium Tanz, Personzentrierter Psychotherapie (GwG), Lehr-therapeutin für Psychotraumatologie, Hypnosystemische Verfahren in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (M.E.G.), tätig in eigener Praxis, Schwerpunkt: Therapie, Supervision und Fortbildung 

Cornelia Götz-Kühne
Dipl. Supervisorin, Lehrtherapeutin SG), approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,Praxis fürKinder- und Jugendlichenpsychotherapieund Supervision. Schwerpunkte:Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie,Familien- und Paartherapie,integrative Körpertherapie,Traumatherapie (EMDR, PITT), EnergetischePsychotherapie (EP nachGallo), verschiedene Entspannungsverfahren. 

Evelyn Heyer
Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dipl. Supervisorin, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Familientherapeutin, Gruppentherapeutin, Lehrsupervisorin.
Langjährige kinder- und jugendpsychiatrische sowie traumatherapeutische Erfahrung. Tätig in eigener Praxis. Schwerpunkte: Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Systemen. Arbeit mit (sexuell)  traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Gerald Möhrlein
DipI. Pädagoge, Fachpädagoge für Psychotraumatologie DIPT) und Traumazentrierter Fachberater/Traumapädagoge(DeGPT/BAG-TP),Gewaltpräventionstrainer, Sonderschulkonrektorund 1. Vorsitzender des Erich Kästner Kinderdorfs (Vollstationäre Einrichtung der Jugendhilfe)

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