Modus:
 

Wir können jederzeit etwas Neues lernen, 
vorausgesetzt wir glauben, 
dass wir es können. 

Virginia Satir

Systemisch-integrative Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung

Weiterbildungsinhalte:

Die Schwerpunktsetzung des Curriculums liegt auf der Integration vielfältiger Methoden

  • der Stabilsierung und Resillienzförderung insbesondere aus systemischen und hypnosystemischen Verfahren
  • der ressourcenorientierten Verhaltenstherapie
  • der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie
  • sowie verschiedener körperorientierter Verfahren 

Auf Achtsamkeit und Selbstfürsorge der TeilnehmerInnen legen wir großen Wert. Sie wird in allen Modulen berücksichtigt.

Das Curriculum basiert auf einer grundlegenden Haltung der Wertschätzung in der professionellen  Begleitung von Menschen mit Traumafolgestörungen. bJedes Modul beinhaltet sowohl die Vermittlung theoretischen  Wissens, als auch die Einübung praktischer Vorgehensweisen in Kleingruppen. 

Modul 1
Einführung in die Psychotraumatologie: Geschichte, Hintergrund und Behandlung von Traumafolgestörungen – Grundlagen und Grundstrategien in der Beratung, Vermittlung von grundlegenden Stabilisierungstechniken Resilienzförderung.
Leitung: Ulrike Reddemann und Cornelia Götz-Kühne

Modul 2
Traumazentrierte Grundhaltungen und Beziehungsgestaltung in Pädagogik und Beratung: Praxis und Reflexion, Traumaspezifische Diagnostik, Selbstfürsorge, Burn-out-Prävention und Techniken psychischer und körperlicher Stabilisierung, Affektregulation.
Leitung: Cornelia Götz-Kühne

Modul 3
Reflexion der eigenen beruflichen Rolle in Bezug auf Biographie und Gegenwart, Entstehung und Auswirkung eines Bindungstraumas, Trauma und Gewalt, insbesondere sexuelle Traumatisierung, traumaspezifische Krisenintervention bei dissoziativen Zuständen.
Leitung: Evelyn Heyer

Modul 4
Soziale Stabilisierung, Voraussetzungen und Möglichkeiten interaktioneller Elemente der Stabilisierung, traumaspezifische Kriseninterventionen in Institutionen und Schule, notwendige institutionelle Bedingungen. Dissoziationstopps im pädagogischen Alltag.
Leitung: Gerald Möhrlein

Modul 5
Möglichkeiten der Egostate-orientierten Arbeit mit verletzten und verletzenden Anteilen auf der inneren Bühne entsprechend der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie nach L.Reddemann, Stabilisierungsarbeit mit komplex traumatisierten Menschen.
Leitung: Ulrike Reddemann

Modul 6
Traumaverarbeitung und Integration in beraterischen und pädagogischen Kontexten, Unterschiede der Traumaarbeit in Psychotherapie, Beratung und pädagogischen Arbeitsfeldern, Unterstützung und Begleitung spontaner Traumaverarbeitungsprozesse, Umgang mit selbstschädigendem und suizidalem Verhalten.
Leitung: Cornelia Götz-Kühne

Abschlusskolloquium 
Leitung: Cornelia Götz-Kühne und Ulrike Reddemann

Supervision in Kleingruppen
3 Termine
Leitung: Cornelia Götz-Kühne und Evelyn Heyer