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Seminare
Die folgenden Seminare sind Fortbildungsangebote zu verschiedenen relevanten Fachthemen aus systemischer Sicht. Angesprochen werden sollen damit alle interessierten KollegInnen sowie WeiterbildungsteilnehmerInnen, für die diese Seminare einen vertiefenden Effekt haben.
Existenzgründung? - Nebenberuflich selbstständig? - Schon selbstständig? Martina Rosanski
Was ist das Richtige für mich? Und wie geht das überhaupt?
Die Selbstständigkeit gerade im therapeutischen und beratenden Bereich, ist eine sehr reizvolle, aber auch anstrengende Angelegenheit. Es ist eine Herausforderung an die eigene Existenz. Es bedeutet, sich zu prüfen, und zum Teil in kurzer Zeit weitreichende Entscheidungen zutreffen.
Mit diesem Workshop wollen wir dabei helfen, erstens zu wissen, welche Entscheidungen zutreffen sind und zweitens diese zufestigen. Denn nur dann wird es auch ein befriedigendes Unterfangen und kein 'Wird schon irgendwie gehen'.
Das machen wir in diesem Workshop gemeinsam:
- Unternehmensidee und der Nutzen für die Anderen
- Chancen und Risiken des Marktes
- Akquisition
- wie komme ich an KlientInnen?
- UnternehmerInnen-Persönlichkeit
- Ökonomische Tragfähigkeit der Unternehmung
- Rentabilität
- Steuern
- Unternehmenskonzeption
Hier ist es für uns wichtig, mit Ihnen vor Gründung alle Phasen eines Unternehmertums durchzuspielen. So sind Sie auf vieles vorbereitet und können im Vorfeld agieren, statt reagieren zu müssen!
Termin: 20. Juni 2012 Zeit: 10.00 - 16.00 Uhr Kosten: 95,- Euro
Anmeldung
„Verstrickt oder Vernetzt “ - Systemisches Arbeiten mit komplexen Helfersystemen
Andreas Wahlster
Im Kontext von Sozialarbeit/Sozialpädagogik sieht sich der psychosoziale Profi alltäglich mit einer Fülle von Erwartungen und Aufträgen verschiedener Helfersysteme konfrontiert. Diese Helfersysteme ver(sch)wenden einige Energie darauf, ihre Sichtweisen und Glaubensideen durchzusetzen, mit zumeist sehr mäßigem Erfolg. Das Seminar vermittelt konkrete Strategien zur Herstellung von Übersicht bei der Arbeit in komplexen Helfersystemen und richtet den Fokus darauf, aus der Struktur von Problemkontexten Hinweise für Lösungen zu entdecken.
Stichworte: Überweisungskontext, Umgang mit Auftragsdilemmata, Hierarchisierung von Erwartungen, Vor- und Nachteile von Nicht-Veränderung, Problemkontext. Hilfe und Kontrolle: Unterscheidungshilfen, professionelle Kooperation und Arbeit in Netzwerken.
Konkrete Fallbeispiele aus dem TeilnehmerInnenkreis sind dabei hilfreich und willkommen.
Termin: Das Seminar wird 2 mal angeboten: 13. -15. Februar 2012 (ausgebucht) und 12. - 14. Juli 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 09.00 bis 18.00 Uhr 3. Tag 09.00 bis 14.00 Uhr Kosten: € 280,-
Anmeldung
Psychische Störungen aus systemischer Perspektive
Dr. Bernd Schumacher
Das Seminar gibt zum einen einen Überblick über die systemische Therapie der Psychosen und affektiver Störungen. Schwerpunkt dabei wird die Betrachtung beziehungsrelevanter Kategorien in Familien mit einem als psychotisch diagnostizierten Familienmitglied sein.
Im zweiten Teil des Seminars wird ein Überblick über andere psychische Störungen aus systemischer Perspektive gegeben, insbesondere werden Persönlichkeitsstörungen und dabei vor allem der Umgang mit Borderline-PatientInnen im Vordergrund stehen. Weitere Störungsbilder können auf Wunsch der TeilnehmerInnen gerne ebenfalls mitbearbeitet werden.
Termine: 16. - 18. April 2012 (AUSGEBUCHT) sowie am 26. - 28. November 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00-18.00 Uhr 2. Tag 09.00-18.00 Uhr 3. Tag 09.00-14.00 Uhr Kosten: 280,- €
Wegen der großen Nachfrage bieten wir das Thema auch noch in einem komprimierten zweitägigen Seminar an.
Termin: 04. - 05. März 2013 Zeiten: 1. Tag 10.00-18.00 Uhr 2. Tag 09.00-18.00 Uhr Kosten: 240,- €
Anmeldung
Burnout: Eine Modediagnose oder Ausdruck aktueller Herausforderungen von Individuum, Organisation und Gesellschaft? Dr. Michael Scherf
Seit einigen Jahren scheint das Phänomen, welches gemeinhin mit Burnout bezeichnet wird, rasant zuzunehmen. Längst sind nicht mehr nur Menschen in „helfenden“ Berufen betroffen, sondern immer häufiger betrifft es auch den „normalen“ MitarbeiterInnen, ManagerInnen, aber auch Eltern oder ehrenamtlich Engagierte. Bisher lieb gewordene Erklärungen des Phänomens, wie z.B. zu hohe eigene Ideale bzw. mangelnde Anpassung an die Umwelt scheinen für sich allein kaum mehr als Deutungen des vermehrten Auftretens auszureichen.
In diesem Workshop werden wir uns dem Phänomen Burnout aus ganz unterschiedlichen Richtungen nähern. Wir werden uns sowohl mit der Frage möglicher Erscheinungsformen beschäftigen, als auch mit verschiedenen Erklärungsmodellen aus Psychologie, Logotherapie, Organisationstheorie als auch Soziologie.
Der Workshop wird von einem Wechsel zwischen Theorie und Fallarbeit geprägt sein. Dabei werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, entweder ihrer eigenen Situation oder der Situation ihrer KlientInnen auf die Spur zu kommen. Auf der Basis eines fundierten Theorieangebotes wird somit die Supervision konkreter Fälle einen breiten Raum in diesem Workshop einnehmen.
Der Workshop richtet sich an all jene, die in Therapie, Beratung und Pädagogik mit dem Thema Burnout und Erschöpfung zu tun haben, aber auch an Menschen, die das Phänomen Burnout aus eigenem Erleben kennen.
Termin: 27. - 28. April 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00-18.00 Uhr 2. Tag 09.00-17.00 Uhr Kosten: € 220,-
Anmeldung
Burnout Prävention – Stress vorbeugen durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge mit erlebnisfördernden Methoden
Cornelia Götz-Kühne
Vom Burnout-Syndrom sind immer mehr Menschen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen und in belastenden Lebensumständen betroffen, insbesondere die „helfenden und leitenden“ Berufstätigen, aber auch beispielsweise Alleinerziehende und pflegende Familienangehörige. Der Beginn ist oft schleichend und wird häufig zu spät wahrgenommen. Hintergrund ist in der Regel eine über einen längeren Zeitraum bestehende Überforderung, die oft erst durch psychosomatische Symptome, wie Magenschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bemerkt wird. Im weiteren Verlauf führt sie zu chronischer, körperlicher und seelischer Erschöpfung und damit zum Verlust von Vitalität und Leistungsfreunde.
Burnout Prävention sollte Erschöpfungszuständen möglichst frühzeitig begegnen, am besten bevor sie überhaupt begonnen haben. Erlebnisfördernde Methoden erweisen sich hierfür als besonders hilfreich, stärkend und nachhaltig, insbesondere weil sie eigene Erfahrungen und den Körper als große Ressource mit einbeziehen.
Über Körperarbeit/Embodiment • soll dem Körper Aufmerksamkeit entgegengebracht werden, die im Alltag zu Gunsten der Kognition oft zu kurz kommt; • soll Achtsamkeit für die Wahrnehmung von Körpersignalen entwickelt werden, um frühzeitig entgegen steuern zu können; • werden Möglichkeiten zum Stressabbau und zur Entspannung angeboten; • wird die Wahrnehmung eigener Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse gefördert; • werden individuelle Ressourcen und Fähigkeiten gestärkt.
In dem Seminar werde ich auch auf Wissen und Erfahrungen alter Traditionen zurückgreifen, insbesondere bei der Arbeit in der Natur. Sie bietet Möglichkeit der Stärkung, zum Innehalten, um sich Werte und Ziele zu vergegenwärtigen, um abzuschalten und zu entspannen, um mit sich in Einklang zu kommen, Ressourcen zu aktivieren, neue Kräfte zu sammeln, um so schließlich eine zufriedene „Work-Life-Balance“ zu finden.
Dieses Wochenend-Seminar findet im Abstand vom Alltag an einem besonderen Ort in schöner und ruhiger Umgebung statt. Wichtig ist die Arbeit mit und in der Natur.
Termin: 22. - 24. Juni 2012 Zeiten: 1. Tag 14 Uhr - 18 Uhr 2. Tag 10 Uhr - 18 Uhr 3. Tag 10 Uhr - 14 Uhr Kosten: Seminargebühr 220,- Euro (zzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung – die direkt im Tagungshaus beglichen werden Übernachtung EZ/Tag 49 Euro Übernachtung DZ/Tag 39 Euro VP pro Tag/Pers.27 Euro)
Ort: Seminarzentrum Helfensteine, Auf dem Dörnberg 13, 34289 Zierenberg, Aufgrund der Konditionen im Tagungshaus bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 15. März 2012.
Anmeldung
MiniMax-Interventionen
Minimale Interventionen mit maximaler Wirkung und:
Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist die Lösungssicht
Dr. Manfred Prior
Die von Dr. Manfred Prior beschriebenen MiniMax-Interventionen sind in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten kommunikativen Standardrepertoire erfolgreicher Beratung und Therapie geworden. MiniMax-Interventionen • können von jedem Praktiker der unterschiedlichsten Schulrichtungen in fast jeder Sitzung wirkungsvoll angewandt werden, • sind klein und unscheinbar (dadurch gibt es wenig „Widerstand“), • leicht beschreibbar und • können schnell erlernt werden.
In diesem Seminar vermittelt Dr. Manfred Prior zusätzliche Visualisierungstechniken. Sie helfen, den Beratungsprozess mit Hilfe einfacher farbiger Skizzen von Anfang an sehr viel effektiver zu gestalten. Probleme sind häufig sehr komplex und für außenstehende BeraterInnen oft schwer verständlich. Die Methode von Dr. Manfred Prior, parallel zum Berichten der KlientInnen mit Stiften auf Papier ein anschauliches lösungsorientiertes Bild des Problems und seiner Einflussfaktoren zu skizzieren, führt dazu, dass man • als BeraterIn/TherapeutIn das Problem schneller und besser versteht, • dieses gute Verständnis den KlientInnen auch vor Augen führen kann, so dass sie sich viel besser und präziser verstanden fühlen, • mit den KlientInnen ein neues Bild ihres Problems und der Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Dadurch werden während des Beratungsprozesses vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten sichtbar.
Dieses Vorgehen ist in den letzten Jahren immer weiter verfeinert und vereinfacht worden, so dass es sich besonders für die KollegInnen als nützlich erwiesen hat, die wenig oder gar keine zeichnerische Begabung haben. Wer für Beratung und Therapie – wie allgemein üblich - nur Worte benutzt und redet, lässt 50% des Potenzials der KlientInnen, der Beziehung und der BeraterInnen/TherapeutInnen ungenutzt. Einfache Visualisierungen helfen, die anderen 50% freizusetzen.
Arbeitsformen: Im Workshop werden systematisch und aufeinander aufbauend Interventions- und Visualisierungstechniken präzise beschrieben, demonstriert, in Kleingruppen in der Position des Beraters ausprobiert und eingeübt und in der Rolle des „Klienten“ an sich selbst erfahren.
Termin: 13. – 14. August 2012
Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 9.00 bis 17.00 Uhr
Kosten: € 280,-
Anmeldung
Systemisches Handwerkzeug - Erlebnisintensivierende strukturierende Methoden Wiebke Otto
In diesem dreitägigen Seminar soll die Arbeit mit verschiedenen Wahrnehmungspositionen, mit der „time-line“ und mit den logischen Ebenen vorgestellt und miteinander verknüpft werden. Während bei den Wahrnehmungspositionen die Überlegungen der Zirkularität genutzt werden, betont die Arbeit auf der „time-line“ den Prozess der Zeit. Bei den logischen Ebenen handelt es sich um ein hierarchisches Modell, das Veränderungsebenen qualitativ beschreibt. Methodisch können diese Ideen sowohl in der praktischen Arbeit mit den KlientInnen separat eingesetzt werden, als auch als internes systemisches Konzept der TherapeutIn bei der Organisation des therapeutischen Prozesses genutzt und praktisch geübt werden, so dass schon während des Seminars ein hohes Maß an Lernen und Integration stattfinden kann.
Termin: 27. - 29. August 2012 (ausgebucht) 27. Februar - 01. März 2013 (ausgebucht) Zeiten: 1. Tag 10.00-18.00 Uhr 2. Tag 09.00-18.00 Uhr 3. Tag 09.00-14.00 Uhr
Kosten: 280,- Euro
Anmeldung
„Die ganze Welt ist Bühne, und alle Frauen und Männer bloße Spieler“, Dieser berühmte Ausspruch des geistvollen Jacques aus William Shakespeares` Komödie „Wie es euch gefällt“ ist eine treffliche Metapher für den Kontext von Therapie und Beratung. Ob Therapeuten oder Klienten, es treffen sich Frauen und Männer zum Spiel. So wird Therapie und Beratung zur Bühne, auf der wir in Rollen schlüpfen und spielen. Wir setzen unsere Seminarreihe „hinter dem Zaun“ fort mit:
Schon mal über den Zaun geschaut: "Vom Zauber der Begegnung" Barbara Wachendorff Andreas Wahlster
Wenn sich Menschen zum ersten Mal begegnen, werden in kürzester Zeit so zentrale Dimensionen wie Sympathie/Antipathie, Nähe und Distanz, Zuneigung und Vertrauen gebahnt. Dieser erste Eindruck voneinander entsteht unwillkürlich und bleibt oft haften. Er entsteht durch die Art, wie wir Zeichen abgeben und empfangen, wie wir auf andere Menschen wirken, welche Zeichen des Gegenüber wir wahrnehmen und welche nicht und wie wir sie bewerten. Für das Feld von Therapie, Beratung und Pädagogik sind diese Aspekte von grundlegender Bedeutung. Das Seminar “Vom Zauber der Begegnung“ bietet Raum und Zeit, sich für die eigene Wirkung auf andere Menschen zu sensibilisieren, die eigene Körpersprache, Gestik und Mimik bewusst zu machen und mit kleinen Veränderungen zu experimentieren. Wir werden auf spielerische Art in neue Rollen schlüpfen, kleine Unterschiede erproben, unsere Wahrnehmung verfeinern. Barbara Wachendorff arbeitet seit 25 Jahren als Schauspielerin und Theaterregisseurin und ist eine ausgewiesene Expertin für die Feinheiten und Facetten menschlicher Begegnung. Andreas Wahlster beschäftigt sich als Therapeut und Lehrtherapeut seit vielen Jahren mit den Dimensionen menschlicher Begegnung. Die Referenten haben gemeinsam zwei Theaterprojekte am Schlosstheater Moers realisiert ( „Bilanz“ 2003 und „Ich muss gucken, ob ich da bin“, 2005-2007, www.erinnern-vergessen.de )
Termin: 31. August – 01.September 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 9.00 bis 17.00 Uhr Kosten: 220,- €
Anmeldung
Strategien und Interventionen bei Gewalt in Familien- oder Paarbeziehungen Dr. Max van Trommel
Es gibt immer wieder Familien oder Paare, bei denen Konfliktsituationen eskalieren und es in geringerem oder größerem Ausmaß zu Gewalt kommt. Oft gibt es in diesen Fällen sowohl bei Tätern und Opfern als auch bei TherapeutInnen die Tendenz, zu verharmlosen oder zu tabuisieren. Dahinter steht meist Hilflosigkeit im Umgang mit diesen heftigen emotionalen Reaktionsweisen.
Im Seminar werden Strategien und hilfreiche Interventionen vermittelt, die einen kompetenten Umgang mit Gewalterfahrungen der Klienten ermöglichen. Entstehungsbedingungen werden verstehbarer und die Bearbeitung der zugrundeliegenden Konflikte möglicher. Ziel ist in erster Linie, die Gewalt zu stoppen und sowohl Täter als auch Opfer zu befähigen, selbst Verantwortung zu übernehmen, Gewalt zu verhindern sowie alternative Verhaltensmuster zur Lösung der Konflikte zu entwickeln.
Das Seminar bietet die Chance, im Diskurs mit Dr. Max van Trommel vom immensen Erfahrungsreichtum dieser Gründerpersönlichkeit der systemischen Therapie zu profitieren. Mit Hilfe von Übungen und Rollenspielen wird den TeilnehmerInnen ein lebendiger Eindruck von Methode und therapeutischer Grundhaltung vermittelt. Dabei wird eine Verbindung von Akzeptanz und Respekt gegenüber der Person des Klienten mit einer klaren persönlichen Stellungnahme gegen Gewalt dargestellt.
Das Angebot richtet sich an alle pädagogischen und (psycho-)therapeutischen Fachkräfte und wird mit 18 Fortbildungseinheiten der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeutinnen und -Therapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -Therapeuten Hessen (LPPKJP) anerkannt.
Termin: 05.- 06. November 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 9.00 bis 17.00 Uhr Kosten: 280,- €
Anmeldung
Wie im wirklichen Leben: Die Verbindung von Organisations- und Familienaufstellungen Dr. Albrecht Mahr
Es geht in diesem Seminar um Aufstellungen von Arbeitssystemen und Organisationen und um die dabei häufig entstehenden persönlich-familiären Verstrickungen der Beteiligten. Wir arbeiten im Bereich der Wechselwirkungen zwischen den Dynamiken beruflicher und familiärer Systeme und der dabei unter Umständen relevanten politisch-kulturellen Umwelten. Ausgehend vom beruflichen Kontext der TeilnehmerInnen können Lösungen gefunden werden u.a.
- zur Klärung des eigenen Platzes in der Organisation - für wichtige Entscheidungen in der Organisation und im Beruf - bei Blockaden im Umgang mit Geld - in der Supervision der Arbeit mit KlientInnen
Die beteiligten persönlichen und familiären Themen werden auf Wunsch ausdrücklich in die Arbeit mit einbezogen. Wo zum Verständnis und für die Lösungspraxis hilfreich, können auch politische, ökonomische und interkulturelle Faktoren in der Aufstellungsarbeit thematisiert werden.
Dieses Seminar ist eine Fortbildungsveranstaltung, bei der die TeilnehmerInnen Albrecht Mahr, einen national und international bedeutenden Vertreter der Aufstellungsarbeit, bei seiner Arbeit erleben können. Dazu werden ca. 10 Aufstellungen von TeilnehmerInnen-Anliegen durchgeführt (eigene Anliegen bitte bei Seminarbuchung anmelden, die Reihenfolge richtet sich nach Eingang der Anmeldungen).
Albrecht Mahr ist einer der wichtigsten Pioniere der Aufstellungsarbeit. Er bietet Seminare und Fortbildungen in Deutschland sowie international in englischer und französischer Sprache an und hat sich um die Verbreiterung und Erforschung der Systemaufstellungen verdient gemacht. Nicht zuletzt die großen internationalen Kongresse, die er in Würzburg veranstaltet, leisten einen wesentlichen Beitrag zu den für Aufstellungen grundlegenden Erkenntnisthemen wie z.B. Konfliktfelder, wissende Felder und kollektive Intelligenz. Albrecht Mahr kommt seit vielen Jahren als Fortbildungs- und Seminarleiter ins Kasseler Institut und begeistert unsere TeilnehmerInnen durch sein Wissen, seine Erfahrung, Weisheit und nicht zuletzt seinen Humor.
Termin: 11. – 12. März 2013 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 09.00 bis 17.00 Uhr Kosten: € 280,-
Anmeldung
"Jetzt bin ich in der Pubertät!" - Seminar zur systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie
Cornelia Götz-Kühne
Entwicklungsprozesse in der Pubertät beinhalten für Jugendliche gravierende Veränderungen, die für die Selbstwahrnehmung des Kindes/Jugendlichen und für die Reaktion der Umwelt bedeutsam sind. Sie stehen im Zusammenhang mit der sexuellen Entwicklung und mit der Veränderung des körperlichen Erscheinungsbildes. Im Zuge der Identitätsbildung und der bewussten Selbstfindung können bisher nie da gewesene Krisen entstehen, die das gesamte Familiensystem erschüttern. In dem Seminar werden neben einer entwicklungstheoretischen Einführung pubertätsspezifische Themen im Mittelpunkt stehen: Der Umgang mit dem Körper, erste Beziehung und Sexualität, Erfahrungen mit Alkohol und Drogen, typische Krisen, Veränderung der elterlichen Präsenz und die Rolle der Peergroup. Systemische Methoden, Falldarstellungen, praktische Übungen und die Einbeziehung eigener Erfahrungen der TeilnehmerInnen sollen dazu beitragen, in der Arbeit sowie im Umgang mit Pubertierenden gute Lösungen zu finden.
Termin: 26. - 28. September 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 09.00 bis 18.00 Uhr 3. Tag 09.00 bis 14.00 Uhr Kosten: 280,- Euro
Leitung: Cornelia Götz - Kühne
Die Veranstaltung wird mit 25 Fortbildungseinheiten der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeutinnen und -Therapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -Therapeuten Hessen (LPPKJP) anerkannt.
Anmeldung
"Besondere Lebens- und Erfahrungssituationen bei Kindern und Jugendlichen" - Seminar zur systemischen Kinder und Jugendlichentherapie
Cornelia Götz - Kühne, Dr. med Marita Mollerus
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen begegnen uns häufig junge KlientInnen, deren Leben bereits durch besondere Erfahrungen wie schwere körperliche Erkrankungen oder Behinderungen, Verlust oder Krankheit wichtiger Bezugspersonen, traumatische Erfahrungen und Leben/Unterbringung außerhalb der eigenen Familie in Heimen, Pflegefamilien, psychiatrischen Kliniken bestimmt ist. Die Kinder/Jugendlichen sind in der Regel nicht verantwortlich für ihre besondere Lebenslage, können ihr aber nicht aus dem Weg gehen. Für die BeraterInnen entstehen besondere Herausforderungen, z.B. dadurch dass Ressourcen der gesamten Familie sehr begrenzt sind, Ziele nicht selbst gewählt wurden, Kommunikation erschwert ist, sowohl innerhalb der Familie, als auch mit der HelferIn, Einfühlung nur begrenzt möglich ist…
Für solche Herausforderungen wollen wir in dem Seminar ein Bewusstsein schaffen und systemisches „Handwerkszeug“ mit auf den Weg geben, das auch in „schweren“ Situationen hilft. Ergänzend werden Stabilisierungsmethoden aus der Traumatherapie und Ergebnisse aus der Resilienzforschung vorgestellt. In Kleingruppenarbeit wird Gelegenheit zu Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und Ausprobieren von Methoden bestehen.
Termin: 05. - 07. Dezember 2012 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 09.00 bis 18.00 Uhr 3. Tag 09.00 bis 14.00 Uhr Kosten: 280,- Euro
Die Veranstaltung wird mit 25 Fortbildungseinheiten der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeutinnen und -Therapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -Therapeuten Hessen (LPPKJP) anerkannt.
Anmeldung
"Adoleszenz, Übergang ins Erwachsenenleben und Abschied nehmen" - Seminar zur systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie
Cornelia Götz-Kühne, Dr. med. Marita Mollerus
Die Adoleszenz ist der Lebensabschnitt, in dem das Abschied nehmen von vertrauten – lieb gewordenen oder verhassten – Bedingungen neben dem Aufbruch in die neue und unbekannte Zukunft steht. Trauer über das Ende des „Kind-Seins“ fällt zusammen mit der Begeisterung und dem Enthusiasmus für das Neue. Sichere Strukturen und stabile Beziehungen werden ausgetauscht gegen Unsicherheiten, kreative Energien und „unbegrenzte Möglichkeiten“. In unserer Kultur finden sich kaum allgemeingültige Rituale zur Gestaltung dieses Übergangs, so dass die jungen Menschen vielfältige eigene Formen und Rituale (Lebensstile, Drogen, politischer Extremismus,…) entwickelt haben, um Ablösung und Übergänge zu gestalten. Nicht immer finden diese Formen persönliche und gesellschaftliche Anerkennung und manchmal sind sie Auslöser für tiefgreifende Krisen.
Angeregt durch andere Kulturen soll es in dem Seminar darum gehen, in diesem Prozess gute und passende Formen zu entwickeln, um diesen wichtigen Übergang bewusst zu gestalten und die eigene Identität und Sinnfindung zu etablieren. Dabei werden Zeitgeist und Lebensstile dieser Altersgruppe berücksichtigt und neue Tendenzen der Kommunikation – wie beispielsweise das Internet – ebenso einen Stellenwert erhalten wie die Krisen und typischen Probleme der Altersgruppe.
Termin: 06. - 08. März 2013 Zeiten: 1. Tag 10.00 bis 18.00 Uhr 2. Tag 09.00 bis 18.00 Uhr 3. Tag 09.00 bis 14.00 Uhr Kosten: 280,- Euro
Die Veranstaltung wird mit 25 Fortbildungseinheiten der Landeskammer für Psychologische Psychotherapeutinnen und -Therapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -Therapeuten Hessen (LPPKJP) anerkannt. Anmeldung
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