Systemische Traumapädagogik und Traumafachberatung
mit Renate Jegodtka und Peter Luitjens
Die Weiterbildung ist für den Bedarf der PraktikerInnen im psychosozialen Feld entwickelt worden, für Institutionen in denen pädagogische, sozialpädagogische oder erzieherische Fachkräfte arbeiten.
Im Erziehungsalltag treffen Sie immer wieder auf Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Hier sollen die Fortbildungen unter dem Themenkomplex "Traumapädagogik" gezielt für Unterstützung sorgen, so dass der alltägliche Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen besser gelingen kann.
Ziel der Weiterbildung ist die Vermittlung allgemeiner Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumapädagogik in Theorie und Praxis. Grundlage ist ein Modell, das systemische und salutogenetische Konzepte miteinander verknüpft.
Systemische Traumapädagogik und Traumafachberatung realisiert eine Grundhaltung, die
- die Erfahrungen traumatisierter Menschen anerkennt
- ressourcen- und prozessorientiert arbeitet
- das soziale und weitere Umfeld berücksichtigt und vernetzt arbeitet
- eine aktive Entprivatisierung des Leids für notwendig hält
Salutogenese richtet den Blick auf zentrale Bedingungen des Gesundseins, indem sie
- Ressourcen sucht, die die Stärkung des Gefühls der inneren und äußeren Grundsicherheit unterstützt
- Traumatisierung als Eingriff in die zentralen Bedingungen des Gesundseins versteht
- für den Prozess des Gesundwerdens und Gesundseins dem Einbeziehen des Umfeldes hohe Bedeutung beimisst.
Um einen körperorientierten Zugang zu Wahrnehmung und Achtsamkeit zu ermöglichen, werden darüber hinaus Aspekte des Yoga integriert, sodass
- nonverbale Möglichkeiten der Stabilisierung und des Ausgleichs ermöglicht werden
- Anregungen zur Selbstfürsorge der pädagogischen Fachkräfte gegeben werden können
Unter dem folgenden Link www.systemische-traumapaedagogik.de finden Sie weitere Informationen über die Lehrtherapeuten und ihre Arbeit im Bereich der Traumapädagogik.
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