Die Haltung des systemischen Therapeuten ist die Kunst der
     Wertschätzung nicht nur gegenüber den eigenen
          Konstrukten sondern auch allen anderen gegenüber!

  
 
 

Vorträge am Kasseler Institut

Das Kasseler Institut wird 15 Jahre alt – 15 Jahre mannigfaltige Erfahrung:
• mit der Gestaltung von unzähligen Begegnungen
• mit dem Management einer Organisation
• mit der Begleitung und Beratung von Menschen in privaten und professionellen Beziehungen

Wir nehmen unser Jubiläum zum Anlass, ausgewiesene ExpertInnen ihres Fachs einzuladen. Sie werden uns aus ungewöhnliche Blickwinkeln Ihre Gedanken und Erfahrungen zur zentralen Themen systemischen Arbeitens vortragen. Freuen Sie sich z.B. auf 

MiniMax Interventionen - Minimale Interventionen mit maximaler Wirkung

Dr. Manfred Prior

In diesem Vortrag wird Manfred Prior die wichtigsten seiner MiniMax-Interventionen sehr lebensnah so vorstellen, dass man sie an der eigenen Erfahrung auf ihren Nutzen hin überprüfen kann. Darüber hinaus werden einzelne MiniMax-Interventionen in den Rahmen eines einfachen praxisorientierten Modells lösungsorientierter Beratung gestellt, der die Anwendung in künftigen Gesprächen erleichtert.

Dr. phil. Manfred Prior, Diplom Psychologe, Co-Leiter des Milton H. Erickson Institutes Hamburg, Leiter der Milton Erickson Regionalstelle Frankfurt, Autor der erfolgreichen Fachbücher „MiniMax Interventionen“ und „Beratung und Therapie optimal vorbereiten“. Neben seiner breit gefächerten Fortbildungstätigkeit als Referent auf Kongressen, als Ausbilder an Fortbildungsinstituten und Trainer in der freien Wirtschaft arbeitet er als Berater, Coach, Therapeut und Supervisor.

Termin:  13. August 2012
Zeit:      19.00 Uhr
Kosten:
  €10,- an der Abendkasse
Ort:       Gemeindepavillion der Christuskirche, Landgraf-Karl-Str./Ecke Baunsbergstr, 
             34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Wir bitten um Anmeldung!

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Wenn Paare Eltern werden - Familiengründung als modernes Risiko?

Prof. Wolfgang Hantel-Quitmann

Das Kind kam und die Liebe ging! Mit solchen Aussagen beschreiben immer wieder junge Eltern den krisenhaften Übergang von der Partnerschaft zur Elternschaft, der heute als der wichtigste Grund für Trennungen und Scheidungen in den frühen Ehejahren gilt. Ist die Familiengründung ein modernes Risiko? Es fing doch alles so gut an: das Paar war verliebt, beide haben diese Liebe als einmalig geprüft und wollten sie schließlich mit einem Kind besiegeln und zugleich vertiefen. Sie haben geheiratet, weil Liebe und Kinderwunsch so gut zusammen passten, aber als das Kind kam und der Baby-Honeymoon vorbei war, da schwand die partnerschaftliche Liebe immer mehr. Was war passiert? Wie konnte es zu dieser Babykrise der Paarbeziehung kommen? Hat sie die romantische Liebe blind gemacht für die anstehenden Konflikte? Haben ihre Bewältigungsstrategien versagt, weil der alltägliche Stress zu groß ist?

Was an dieser Krise ist heute normal, was ist sozial, kulturell oder beruflich bedingt und was ist hausgemacht? Ist der Druck des Arbeitsmarktes zu groß, sind die eigenen Ansprüche an Liebe und Harmonie zu hoch, sind die mit der Geburt des Kindes wieder hoch kommenden Gefühle aus der eigenen Kindheit bedeutsam oder ist es doch einfach nur der falsche Partner, weil sich in der Rushhour des Lebens kein besserer fand? Oder kann man vielleicht nur einen Menschen zur Zeit wirklich lieben – Kind oder Partner -, muss man lernen, die Krise auszuhalten, die Ansprüche zu reduzieren oder die Konflikte früher zu erkennen? Was können Paare aus familienpsychologischer Sicht tun, um diesen Übergang von der Partnerschaft zur Elternschaft zu meistern?

Dr. Wolfgang Hantel-Quitmann, geboren 1950 ist seit 1982 Professor für Klinische Psychologie und Familienpsychologie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Er leitet dort den neuen Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und darin den Studienschwerpunkt Familienberatung.
Er ist Autor mehrerer Fachbücher zur Familienpsychologie und Familientherapie, zur Zukunft der Familie und der privaten Beziehungen, zur Psychologie leidenschaftlicher Beziehungen, zur Liebe im Alltag, zur Psychologie der Partnerwahl und zu Gefühlen in Paarbeziehungen
Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet er in der Weiterbildung als Lehrtherapeut für Paar- und Familientherapie, als psychologischer Gutachter für Familiengerichte und in eigener Praxis als Paar- und Familientherapeut.

Termin:  20. November 2012
Zeit:      19.00 Uhr
Kosten:
  €10,- an der Abendkasse
Ort:       wird noch bekannt gegeben

Wir bitten um Anmeldung!

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