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Wer ständig glücklich sein möchte,
muss sich oft verändern. 

(Konfuzius)

Menschenwürde und Scham – ein Thema für Beratung, Supervision und Therapie 

Dr. Stephan Marks

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann, etwa wenn KlientInnen sich für ihre Herkunft, Armut oder ihre Hilfsbedürftigkeit schämen. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.

Im Seminar werden (aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung) die grundlegenden Informationen über Scham vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: Für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.

Das Fortbildungsseminar richtet sich an BeraterInnen, TherapeutInnen, Coaches, SupervisorInnen u.a., die sowohl ihre persönliche Kompetenz sowie ihre Beratungskompetenz erweitern wollen. 

Termin: 19.—20.08.2019
Zeiten: 1. Tag 10:00 bis 18.00 Uhr
  2. Tag 09:00 bis 17:00 Uhr
Kosten: € 280,-

Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor. Seit vielen Jahren bildet er Berufstätige, die mit Menschen arbeiten, über Scham und Menschenwürde fort, vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika. Er leitete das Forschungsprojekt Geschichte und Erinnerung und ist Gründungsmitglied des Instituts für Menschenrechtspädagogik.