Frau in Führung 4.0 – Seminarreihe für Führungskräfte

Uli Koschwitz

Sie sind Teil der immer größer werdenden Gruppe von Frauen, die schon Führungskraft ist oder eine Führungsfunktion anstrebt? Sie haben das Gefühl, Sie könnten gut noch einen Booster für ihre Qualifikationen brauchen? Sie wollen das eine oder andere in ihrem Führungsstil ändern, aber unbedingt Sie selbst und authentisch bleiben?

Dann ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme: Welche Kompetenzen, Haltungen und Verhaltensweisen haben Sie bereits an Bord? Welche braucht es aktuell zusätzlich – beispielsweise auch und gerade mit Blick auf die Chancen der Digitalisierung.
Die weibliche Basisausstattung ist oft auf Kooperation ausgelegt. Das ist ein guter Anfang. Sie werden daran arbeiten, ihr Führungsspektrum von ‚Leitplanken setzen‘ bis ‚delegieren‘ zu erweitern und diese Aspekte in Balance zu bringen.
Sie überprüfen Ihre innere Haltung gegenüber dem Thema Macht und versöhnen Ihre heimlichen Antreiber*innen und überkommenen Konditionierungen.

Sie reflektieren schwierige Kommunikationssituationen mit Männern und Frauen und finden Lösungsansätze.
Unterstützend arbeiten wir mit den aktuellen neurobiologischen Erkenntnissen zum Thema Lernen: Wie verändere ich mein Mindset bzw. nicht hilfreiche Haltungen und Verhaltensweisen?
All dies geschieht in einer Gruppe kluger, kompetenter und lebenserfahrener Frauen, netzwerkend und mit kollegialer Unterstützung.

Wie läuft’s ab?

Im Startworkshop wird eine Bestandsaufnahme gemacht: Wo stehen Sie? Wo wollen Sie hin? Was bringen Sie mit? Und frei nach dem Motto von Friedemann Schulz von Thun heißt es: „Willst du ne gute Führende sein, schau erstmal in dich selbst hinein.“ Es geht u.a. um Ihr Inneres Team und dessen Aufstellung und Ihre Werte und Haltung, wenn es ums Führen geht.

Im 2. Modul blicken wir nach außen explorieren Ihr äußeres Team und seine Dynamiken. Zusätzlich geht es um Kommunikation mit Blick auf genderspezifische Aspekte.

Modul 3 verbindet die bis dahin gewonnen Erkenntnisse und wendet sich unter der Überschrift Führen und geführt werden, leiten und anleiten, präsentieren dem Thema ‚sichtbar werden‘ zu.

Im Abschlussmodul präsentieren die Teilnehmenden eine Fallbearbeitung aus ihrer Berufspraxis und stellen sich dem wertschätzenden Feedback ihrer Peers.

Zwischen zwei Modulen findet praktische Peergruppenarbeit statt. Die Aufgabenstellungen beziehen sich auf die bearbeiteten und vermittelten Inhalte.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei Modulen beträgt ca. 8 Wochen; die Peergruppentreffen finden online jeweils zwischen den Modulen statt.
Jede Teilnehmende hat die Möglichkeit, jeweils zwischen zwei Seminarblöcken ein Einzel-Coaching von jeweils 1,5 Stunden in Anspruch zu nehmen.

Was bringt’s?

Die Fortbildung arbeitet auf mehreren Ebenen:

  • Sie arbeiten an einer geeigneten persönlichen (Wert-)Haltung im Zusammenhang mit dem Thema Führung.
  • Sie definieren Ihre eigenen (Karriere-)Ziele und wie Sie diese authentisch erreichen.
  • Sie probieren sich in der Führung aus, gleichen Selbst- und Fremdbild ab und nutzen dafür andere weibliche ‚Fremdhirne‘ aus Ihrer Gruppe.
  • Sie bekommen Feedback, ungefiltert und direkt. Klärung geschieht unmittelbar.
  • Sie lernen eine Vielfalt geeigneter Werkzeuge zur Analyse, Klärung und Lösung von ‚Führungsthemen‘ kennen und gewinnen Sicherheit durch praktisches Tun.
  • Sie starten ein Netzwerk von Peers.

Wie genau wird’s gemacht?

Methodisch-didaktisch kommt die breite Palette der Hamburger Kommunikationspsychologen zum Einsatz sowie moderne neurowissenschaftlich validierte Konzepte wie Embodied Communication, die Persönlichkeitstheorie von Julius Kuhl sowie Aspekte der Gender-Kommunikation.

Für wen ist’s?

Für 12 – 15 berufstätige Frauen, die

  • sich auf ihre erste Führungsrolle vorbereiten
  • bereits (an-)leitende Funktionen innehaben
  • Führungsaufgaben auf Zeit z.B. als Projektmanagerin anstreben

Wer macht´s?

Uli Koschwitz ist Pädagogin, systemische Organisationsentwicklerin, ZRM® Trainerin, Kommunikations- und Projektberaterin aus Mainz.

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