Wege aus der Angst. Über die Kunst, mit der Unvorhersehbarkeit des Lebens umzugehen

Ein Vortrag von Dr. Gerald Hüther

Es gibt eine Reihe gravierender Ereignisse, die das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten bedrohen: zerstörte Ökosysteme, Luftverschmutzung, verunreinigtes Trinkwasser, Antibiotika-resistente Keime, nicht mehr aufzuhaltende Klimaveränderungen, Kriege, Hunger und die endlosen Ströme aus ihrer unbewohnbar gewordenen Heimat fliehender Menschen. Durch keines dieser Ereignisse ist eine derartig weltumspannende Angst ausgelöst worden wie durch die Verbreitung von SARS-CoV-2.

In seinem Vortrag geht Gerald Hüther der Frage nach, was Menschen wirklich Angst macht: eine selbst wahrgenommen Bedrohung oder die bloße Vorstellung einer solchen Bedrohung.

Den Ursachen für unsere Ängste auf die Spur zu kommen hält Gerald Hüther für eine der dringendsten Aufgaben, vor denen wir gegenwärtig stehen. Es geht darum, zu verstehen und herauszuarbeiten, was uns wirklich Angst macht, wie sich unser Denken, Fühlen und Handeln dadurch verändert und was uns helfen kann, gar nicht erst in den Würgegriff der Angst zu geraten oder – wenn sie uns erfasst hat – uns möglichst schnell wieder daraus zu befreien.

Gerald Hüther ist Neurobiologe und Sachbuchautor. Er hat die Akademie für Potentialentfaltung aufgebaut, die Gemeinschaften bei der Herausbildung einer Kultur des Miteinander unterstützt.

TerminBeginn
04.05.202218:00 Uhr

KostenOrt
€ 10,- an der AbendkasseStadtteilzentrum Vorderer Westen
Elfbuchenstr. 3, 34119 Kassel

Anmeldung zum Vortrag:

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