Was tun, wenn sich nichts tut – zum Umgang mit Nichtveränderung

Andreas Wahlster

Profis in Therapie, Beratung und Sozialarbeit sehen sich immer wieder mit Klient*innensystemen konfrontiert, die sich trotz aller gut gemeinten Bemühungen stabil nicht verändern und (aus Sicht der Helfenden) problematisches Verhalten beibehalten.

Enttäuschung, Ärger, Erschöpfung sowie sich intensivierende Bemühungen im Sinne eines „mehr desselben“ sind in der Folge untrügliche Symptome vergeblicher Anstrengungen.

Das Seminar vermittelt eine plausible systemische Theorie des Phänomens Nicht-Veränderung.

Eine Meta-Perspektive auf die Funktionsweisen und Strukturbildung in Helfer*innensystemen eröffnet alternative Sichtweisen und Auswege aus Sackgassen.

Es wird dargestellt, wie Profis Beiträge leisten können, damit Veränderungen eher unwahrscheinlich werden. Ebenso werden spezifische systemische Interventionen demonstriert, wie Veränderungsprozesse angeregt werden können.

Fallbeispiele aus dem Kreis der Teilnehmer*innen sind willkommen und werden den Praxisbezug des Seminars bereichern.

Stichworte: Vom Nutzen der Nicht-Veränderung, Institutionelle Aufträge und Neutralität, Funktionsweisen und Strukturbildung in Helfer*innensystemen, Interventionsformen, Prozesssteuerung, Fallarbeit

Termine 2021Zeiten & Kosten
11.–13.07.2022 oder
23.–25.01.2023
Zeiten:
09.00 bis 18.00 Uhr
09.00 bis 18.00 Uhr
09.00 bis 14.00 Uhr

Kosten:
€ 340,-

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