Weiterbildung in Systemischer Beratung und Organisationsentwicklung

Leitung: Petra Nöding

Wir haben diese Weiterbildung in Zusammenarbeit mit „con-sentio – Systemische Beratung und Entwicklung“ aufgebaut. Diese Kooperation ergänzt unser Weiterbildungsangebot durch eine fundierte Expertise im Business-Kontext. Wir stehen hiermit für professionelle und erfolgreiche Kulturbegegnung.

Unsere Weiterbildung „Systemische Beratung und Organisationsentwicklung“  richtet sich an Menschen in Verantwortung, die ihr Selbstverständnis und ihre Kompetenzen unter systemischen Perspektiven weiterentwickeln wollen:

  • interne Fach- und Führungskräfte
  • interne und externe Prozessbegleiter*innen
  • Organisations-, Personal- und Kulturentwickler*innen
  • interne und externe Trainer*innen, Berater*innen, Coach*innen…
  • alle Verantwortlichen, die mit Veränderungsprozessen beauftragt sind

Ziele und Perspektiven der Weiterbildung

Im Rahmen der Weiterbildung lernen Sie Methoden, Vorgehensweisen und Interventionsarchitekturen systemischen Arbeitens kennen und entwickeln dabei Ihre eigene Regie- und Beratungskompetenz weiter. Sie setzen sich mit systemischen Steuerungskonzepten auseinander, um den Entwicklungs- und Veränderungsprozessen in Ihrem professionellen und privaten Umfeld in Ihren unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten erfolgreich zu begegnen.

Ihre persönliche professionelle Haltung und die Balance von Leistungs- und Menschenorientierung stehen im Mittelpunkt der Weiterbildung.

Lernkultur

Sie profitieren von unserer prozessorientierten Arbeitsweise und dem hohen Praxisbezug. Kontinuierliche Selbstreflexion und Rituale zum Selbstbild-Fremdbildabgleich unterstützen den begleitenden Persönlichkeitsentwicklungsprozess. Die Konzeption und Architektur der Weiterbildung wird jederzeit an den Lern- und Gruppenprozess angepasst. Die Weiterbildung ist modular aufeinander bezogen.

Die Gruppen bestehen aus max. 15 Teilnehmer*innen.

Weiterbildungsinhalte

Curriculum I – Selbststeuerung und professionelle Haltung im Beratungskontext

1. Einführung in das systemische Denken und Handeln: „Die Lösung lauert überall“

  • Einführung in die Systemtheorie
  • zentrale Konzepte systemischer Arbeit
  • Haltungen und Vorgehensweisen in der systemischen Beratung

2. Rollen- und Auftragsklärung in der Praxis: „Und als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir die Anstrengungen“

  • Auftragsklärung und Kontraktmanagement
  • Kraftfeld Sprache – Gesprächsführung in der Beratung
  • Störungen und schwierige Situationen erkennen und klären
  • Rollenbewusstsein und Rollenklärungin der Beratung

3. Entwicklung der Berater*innenpersönlichkeit – Selbsterfahrung: „Ich und ich…“

  • persönliche Reifung und Integrität
  • Lösungsansätze finden zur Auflösung von Blockade, einschränkenden Handlungsmustern und Einstellungen

4. Persönlich-professioneller Stil und dessen Auswirkung in Systemen: „Ohne Intuition keine Professionalität, ohne Professionalität keine tragfähige Intuition“

  • Arbeit mit Intuition in der Beratung
  • Einfluss inneren Antriebs und innerer Glaubenssätze auf persönliche Verhaltensstrategien
  • Selbststeuerung und die Gestaltung professioneller Beziehungen in der Beratung

5. Macht- und Autorisierungsprozesse in Organisationen: „Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir unterlassen“

  • Umgang mit Macht, Verantwortung und Autorisierungsprozessen in Organisationen
  • Führungskultur – Die Rolle der Führung in Zeiten der Unsicherheit und zunehmender Komplexität
  • gesunde Führung – zentrale Aspekte aus Neurobiologie und Mindfulness

6. Persönliche und professionelle Standortbestimmung: „Wer nicht weiß, wohin er will, muss sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt“

  • meine stimmige berufliche Positionierung
  • Kernkompetenzen und persönliche Ressourcen
  • Standortbestimmung und Entwicklungsperspektiven
Curriculum II – Veränderungs- und Transformationsprozesse steuern und umsetzen

1. Kulturwandel, Transformation und Potenzialentfaltung: „Gelungener Wandel – gemeinsam statt einsam“

  • Systemisches Verständnis von Kulturwandel und Transformation
  • Kulturdiagnostik – methodische Herangehensweisen
  • Reifegrad und Veränderungsbereitschaft in Organisationen
  • Kriterien gelungener Transformationsprozesse – die Zukunft gemeinsam erfinden

2. Teamentwicklung verstehen und gestalten

  • Rollen und Funktionen in Teams
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Erfolgsfaktoren und Teamverstärker
  • Erfolgsfaktoren und TeamverstärkerTeamentwicklungsprozesse als Berater*in begleiten

3. Entwicklung der Berater*innen-Persönlichkeit – Selbsterfahrung: „Was Menschen tun, um ein Problem zu lösen, ist oft genau das, was das Problem hervorruft“

  • Systemische Aufstellungsarbeit und andere szenische Verfahren zur Bearbeitung von persönlich-beruflichen Anliegen
  • Reflexion eigener Konfliktlösungsstrategien
  • (Wieder-) Entdeckung und Pflege eigener Ressourcen

4. Changemanagement und Umsetzungsprozesse in Organisationen: „Da, wo der meiste Widerstand ist, ist das größte Potential“

  • Veränderungsprozesse planen und umsetzen
  • Umgang mit Widerständen, Blockaden und Demotivatoren in Veränderungsprozessen
  • Erfolgskriterien gelungener Veränderungsprozesse
  • der Einfluss von Führung in Veränderungsprozessen – Management versus Leadership

5. Praxisfallarbeit: „Alle Erfahrung nützt nichts, außer man hat aus ihr gelernt“ (Bernd Schmid)

  • experimentieren, arbeiten und reflektieren an Praxisfällen und Prozessen aus dem persönlichen Arbeitskontext
  • Live-Beratung eines Kund*innensystems

6. Professionelle und persönliche Bilanz: „Wer auf bekannten Wegen geht, findet keine neuen Ziele“

  • individuelles Feedback, Reflexion der Gruppenerfahrung und Gruppendynamiken
  • Reflexion der persönlichen und professionellen Entwicklung
  • sinnvolle Ergänzungen und Handlungsfelder für meine persönliche Entwicklung

Wir sind anerkanntes Mitgliedsinstitut der Systemischen Gesellschaft (SG) und somit den hohen Qualitätsstandards sowie Ethikrichtlinien der SG verpflichtet und nach den Weiterbildungsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) anerkannt.

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